Manche Landschaften entschuldigen sich dafür, so filmisch zu sein. Die Wüste von Abanilla, lokal als Mahoya bekannt, gehört dazu: ockerfarbene Schluchten, erodierte Bergrücken und dichte Stille, die wie aus einem Western stammen. Und das in Murcia, kaum eine Stunde von Alicante.
Mahoya: Geologie in Reinform
Das Mahoya-Massiv ist eine triassische Formation — etwa 250 Millionen Jahre alt — die zu einer Badlands-Morphologie erodiert ist. Rötliche, ockerfarbene und graue Tone schaffen eine Farbpalette, die sich stündlich verändert.

Eine Landschaft, die sich mit dem Licht verändert
Die beste Zeit für Mahoya ist die Dämmerung oder kurz vor Sonnenuntergang. Die roten Tonformationen werfen lange Schatten, die das Relief betonen und an die Wüsten Nordafrikas erinnern.

Praktische Informationen
- Beste Reisezeit: Oktober bis Mai. Im Sommer nur bei Dämmerung.
- Anreise: Schotterpisten von der RM-C14. Geländegängiges Fahrzeug empfohlen.
- Dauer: von 30 Minuten bis zu einer ganzen Wandertour.
- Kostenloser Zugang das ganze Jahr.
ℹGeologische Info: Das Mahoya-Massiv gehört zu den präbetischen Einheiten des Alpinen Orogens mit Materialien aus der Obertrias (Keuper). Mehr auf Wikipedia — Macizo de Mahoya.

Die Wüste von Abanilla ist einer jener Orte, die länger bei Ihnen bleiben, als erwartet. Ein mehrtägiger Aufenthalt ermöglicht es, den Besuch mit dem Río Chícamo und der Fossilstätte Quibas zu kombinieren.
Wenn Sie je das Gefühl haben wollten, auf einem anderen Planeten zu sein, ohne die Iberische Halbinsel zu verlassen – Mahoya ist Ihre Antwort.



